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Münster
Die lebenswerteste Stadt der Welt






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    Erschienen: April 2010 Münster als Marke

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  • Fahrradhauptstadt Münster

    Münster ist die Fahrradhauptstadt Deutschlands. Nirgendwo anders ist die Leeze (so heißt das Fahrrad in der münsterschen Sprache Masematte) so selbstverständlich Fortbewegungsmittel Nr.1. In der Studentenstadt gibt es viel mehr Fahrräder als Menschen, denn jeder Münsteraner hat statistisch zwei Fahrräder. Aus dem einfachen Grund: In Münster ist man auf das Fahrrad angewiesen, sollte es mal kaputt sein muss ein Zweites parat stehen. Oder man hat gutes Fahrrad für längere Touren und ein schlechteres für den Alltag. Böse Zungen behaupten der Münsteraner besitzt zwei Fahrräder, weil er jederzeit damit rechnen muss dass eines geklaut wird und er sich ohne Ersatzrad spontan ein neues Fahrrad kaufen müsste. Nach Partys, zu denen der Münsteraner in der Regel mit dem Fahrrad anreist, stehen oft soviele Fahrräder herum dass der ein oder andere sich einfach das nächste schnappt. Das ist natürlich illegal, aber gerade in Studentenkreisen nicht ungewöhnlich…


    Mit der Promenade hat Münster quasi als einzige Stadt eine Fahrrad-Autobahn: Der alte Stadtwall ist jetzt eine reine Fahrradstraße um die Innenstadt. Man fährt auf der Promenade bis in Zielpunktnähe, dank dieser einzigartigen Infrastruktur ist man in Münster mit dem fahrrad schneller an jedem Punkt der Stadt als mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Außerdem werden Fahrräder in der Fahrradhauptstadt sichtlich bevorzugt: An Ampeln gibt es zwei Haltelinien: Die vordere für Fahrräder und die hintere für alle andere Fahrzeuge. Dadurch haben Radfahrer an jeder Ampel automatisch Vorfahrt. Und wer einmal am Hauptbahnhof Münster war weiß, warum sich Münster Fahrradhauptstadt nennen kann: Obwohl dort mit 3.500 Stellplätzen das größte Fahrradparkhaus Deutschlands steht (was chronisch überbelegt ist) stehen rund um den Bahnhof tausende wild und ordungsgemäß geparkte Räder. Nicht umsonst taucht fast in jedem Krimi aus Münster (bekannt durch Tatort und Wilsberg) eine Szene auf, wo jemand beinahe mit einem Radfahrer kollidiert. Gerade für auswärtige ist es ungewöhnlich sich in Münsters Straßenverkehr zurechtzufinden, denn ständig muss man auf Radfahrer achten – aus allen Richtungen! Der münsteraner Radfahrer hat mitlerweile gelernt bei auswärtigen Autofahrern gut aufzupassen, weil diese häufig Radfahrer übersehen.

    Statistisch gesehn werden in Münster bis zu 40 Prozent aller Fahrten mit dem Fahrrad erledigt. es gibt 300 Kilometer Radwege im Stadtgebiet Münster und 10 Kilometer reine Fahrradstraßen (Quelle: Wikipedia). Vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) und vom Bund für Naturschutz wurde Münster bereits mehrfach für Fahrradfreundlichkeit und damit verbundene Vorteile für das Klima ausgezeichnet. Als einzige Stadt in Deutschland hat Münster bei einem Test des ADFC die Note “Sehr gut” erhalten.